4 Fotografen erinnern sich an Namibia
Im Mai 2008 haben sich vier unsere Kunden ihren Traum erfüllt und traten eine achtzehntägige Reise durch Namibia an. Gesamt sind sie 5 000 km gefahren, davon nur etwa 600 km auf Teerstrassen. Die Mühe hat sich gelohnt - ausgerüstet mit Fotokameras haben sie einen Teil der Namib-Wüste gesehen, mit Wüsten-Elefanten im Hoanib Fluss Fangen gespielt. Sie sind durch die Wildnis bis an die Grenze zu Angola gefahren, haben viele interessante Menschen getroffen und auch einiges über Sitten und Gebräuche des Himba-Nomaden-Volkes erfahren.
„Es war eine unvergesliche Reise voll Freiheit, Adrenalin und guter Laune“, äusserten sich die Fotografen und fügten ein paar
authentische Reisebemerkungen mit vielen erstaunlichen Bildern zu ...
Ohne Harry läuft nichts ...
Harry ist gebürtiger Namibier und kennt die Region wie seine Westentasche. Er führt seit 1992 Safaris durch und bringt seinen Gästen auch kaum berührte und wunderschöne Gegenden nahe, die etwas abseits der üblichen Reiserouten liegen.
Noch ist die Sonne nicht über die Dünen geklettert
Auf jeden Fall sollte man Frühaufsteher sein. Denn je kühler die Luft, desto besser die Thermik und um so leichter steigt der Heißluftballon in den Himmel über der Wüste. Wenn um sechs Uhr die ersten Sonnenstrahlen die Spitzen der umliegenden Bergketten in ihr magisches Licht setzen, und der Horizont zu glühen beginnt, ist es – trotz Tagestemperaturen bis zu vierzig Grad – noch bitterkalt ...
Ziemlich rasch senkt Eric den Ballon ab
Ein einstündiger Ballonflug ist keine preiswerte Veranstaltung. Dafür aber eine sehr kompakte und intensive. Ein Traum, den sich Firmeninhaber Eric Hesemans in erster Linie für sich verwirklicht hat. Seit anderthalb Jahrzehnten ist der Belgier aus Zaire mit seinem Ballon-Tick und den „Namib Sky Ballon Safaris“ im Sossusvlei professionell im Einsatz.
Die Sonne steigt und heizt den roten Sand brutal auf
Zwei Schritte vor, einer zurück: Der Marsch über ständig nachrutschenden Sand der Dünen strengt an. Dafür erleben wir mit der aufgehenden Sonne ein von Minute zu Minute sich änderndes Spiel aus Licht, Schatten und Farben. Diese Landschaft wirkt wie das Werk eines surrealistischen Malers ...
Da hilft nur wieder endloses Schaufeln und Schieben
Der Reifendruck wird auf 0.8 bar heruntergelassen und gefühlvoll Gas gegeben. Viele Dünenberge lassen sich nur mit einem kraftvollen Schwung meistern, doch sollte dieser wieder rechtzeitig vor dem Dünenkamm abgebremst werden, sonst überschlägt sich das Auto nach der steilen Abbruchkante. Oft bleibt der Wagen am Sand - Giebel mit der Bodenplatte stecken und alle 4 Reifen hängen in der Luft! Der Wagen ist hilflos und zappelt wie ein Käfer.
Begegnung mit Wüstenelefanten
Sengende Sonne, trockene Wüste – im Nordwesten Namibias herrschen extreme Bedingungen. Dennoch leben hier Elefanten. In Familien ziehen die Dickhäuter als Nomaden durch die Namib, die älteste Wüste der Welt. Auf der Suche nach Nahrung und Wasser wandern die Elefanten im Laufe des Jahres von den Kabere Bergen im Landesinneren zur Skelettküste am Atlantik und wieder zurück. Dabei durchqueren die grauen Riesen eindrucksvolle Naturlandschaften.
Rezept für die Toilette im Busch
Wenn du ein menschliches Bedürfnis verspürst das nicht im Sand versickert, nehme ein Paddel, Toilettenpapier und Streichhölzer, suche eine gemütliche Landschaft wenn's geht mit Busch (falls vorhanden) buddle ein Loch aber falle nicht rein, gehe in die Abseilposition, usw. Anschliessend verbrenne dein Toilettenpapier und buddle das Loch wieder zu mit dem Paddel. Und damit ja niemand den Schatz ausgräbt, stecke einen Ast in den Boden.
Himbas tragen Sandalen aus alten Autoreifen
Die Himba werden manchmal das ockerrote Volk Namibias genannt, weil die Frauen ihren Körper jeden Tag mit einer aus dem Pulver zerriebenen Roteisensteins, Butterfett und verschiedenen Kräutern hergestellten Creme einreiben – Schönheitsideal sowie Sonnen- und Moskitoschutz in einem. Die Jungen und Männer verzichten auf den Zusatz von Ocker. Aus diesem Grund ist die Hautfarbe des Dorfoberhauptes von tiefem Schwarz. Bekleidet ist er mit einem Lendenschurz, seine Füße stecken in Sandalen aus alten Autoreifen.
Im gesamten Park gilt die strenge Regel
Das Auto darf auf keinen Fall verlassen werden, auch nicht für ein „kleines Geschäft“ (dafür muss eine Lodge oder eine extra eingezäunte Toilette angesteuert werden) oder gar für ein Foto. Der Grund dafür ist einfach: Löwen. Die sind nämlich – so wie alle Tiere im Etosha-Nationalpark wild und unberechenbar.
Ein gigantischer Anblick
Das Wasser stürzt 60 Meter in die Tiefe und aus welchem Winkel man es auch betrachtet, es ist immer ein Regenbogen zu sehen. Um die Epupa-Fälle herum findet man natürliche Pools mit zwar braunem, aber durchaus warmem Wasser. Die Himba-Kinder machen sich einen Spass daraus, wie in einer Rutsche von einem Pool zum nächsten zu gleiten.
Dieser Baumstamm hatte schon als Gefängnis gedient
In Outapi finden wir einen sehr originellen Camping-Platz. Um den ausgehöhlten Ombalantu Baobab-Baum der schon als Gefängnis, als Post, als Versteck für einen König und als Kapelle diente, sind ansprechende, nette Camping-Ecken mit allem Komfort eingerichtet.
Jahrzehnte alten Spuren von Ochsenwagen
Bleiben Sie auf bereits existierenden Pisten und Fahrspuren, schaffen Sie keinesfalls off road neue. Vor allem im Hartmann Valley im Kaokoland und in der Namibwüste bleiben Spuren aufgrund der geringen Niederschläge manchmal über 100 Jahre lang sichtbar. An manchen Stellen lassen sich heute noch die Ochsenwagenspuren der ersten Siedler ausmachen!
Traumlodge fernab der Zivilisation
Die Okahirongo Elephant Lodge liegt bei Purros im Kaokoland. Dies ist die einzige Region in der Welt, in der Elefanten, Spitzmaulnashörner, Giraffen und Löwen in einer Wüstenumgebung leben. Die Lodge besitzt 7 luxuriös ausgestattete Doppelzimmer, eine Bibliothek, einen Pool mit fantastischem Blick auf den Hoarusib Fluss und ein Restaurant. Die Lodge befindet sich in der malariafreien Region, in der sowohl Angehörige des Stammes der Himba wie auch der Herero beheimatet sind